Kot gefressen hat vermutlich jeder Hund schon mal. Oft hören Hundehalter dann, dass ihre Schützlinge angeblich unter Nahrstoffmängeln oder Magen-Darm-Erkrankungen leidet. Gesicherte Hinweise, dass dies tatsächlich der Fall ist, gibt es bis auf den Sonderfall des Schäferhundes, der bei Kotfressen häufig unter einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung leidet, allerdings nicht.
Der Kot von Pflanzenfressern (z.B. Pferdeäpfel) ist im Grunde „vorverdautes Gemüse“, das Vitamine, Ballaststoffe und Nährstoffe enthält – auch wenn wir das eklig finden; zumindest lauern hier keine Infektionsgefahren für den Hund. Ganz anders dagegen bei den Exkrementen von Fleischfressern (z.B. andere Hunde oder Menschen), die Parasiten und Infektionen übertragen können. In jedem Fall handelt es sich beim Kotfressen um eine Unart – versuchen Sie, das Verhalten durch Antigiftködertraining oder mit Hilfe eines Maulkorbs mit Fressschutz zu unterbinden.
Tipp: Füttern Sie Ihrem Hund regelmäßig Heilerde. Sie soll Mängel an Enzymen, Mineralien und Spurenelementen ausgleichen.